maximal – minimal. Ein Segelsommer auf 6.5 Metern

Stammabend 3. Mai 2023 / Hofmatt Münchenstein  

Vanessa Gutmann und Marco Hoch

Die beiden Jungen suchten nach erfolgter Berufsausbildung (sie Lehrerin, er Architekt) nach einem Abenteuer, wenn nicht jetzt, wann dann? Länder entdecken und deren Menschen, Abenteuer erleben. Nach langer Suche war die Idee geboren: Ein Segelabenteuer sollte es sein. Er absolvierte den Hochseeschein, sie blieb seglerisch ein Greenhorn; danach machten sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Schiff. Das Schiff sollte eine Mini-Transat von 6.50 Metern sein, ein französisches Produkt, mit dessen Typ jährliche Rennen für Jungsegler stattfinden, hochseetauglich und Ein-Hand bedienbar. Fündig wurden sie in Südfrankreich. Ein Schiff mit Baujahr 2001 für 18’000 Euro. Es musste ein Schiff älteren Datums sein, weil bei diesen noch gewisse Inneneinrichtungen vorhanden sind, die bei neueren Modellen fehlen. Weiterlesen

Segeltörn nach Tikopia (Südsee)

RG Basel Stammabend 19. April 2023

Hansruedi Fanti und Hansruedi Zingg erzählen spannende Erlebnisse von ihrem Segeltörn auf die Salomonen im Jahr 2011, speziell vom Besuch auf der Insel Tikopia, wo die Menschen noch traditionell leben.

Diese Insel in der Südsee hat eine Fläche von 5 Quadratkilometern und verteilt auf 26 Dörfer ca 1000 Einwohner, die ihre Häuser, alle Gegenstände und Kleider aus Inselholz herstellen; die Stoffe gewinnen sie aus der Faser der weichen Baumrinde des Tapa-Baumes. Tikopia ist vulkanischen Ursprungs, hat einen Kratersee, der bei höherer Brandung leider von Meerwasser gefüllt wird, denn sonst wäre er ein wunderbarer Süsswasserspeicher. Es gibt eine Schule und ein Krankenhaus. Allerdings sind die Medikamente rudimentär, Zähne werden ohne Narkose mit Werkstattzangen gezogen. Weiterlesen

Daniel Louis Meili: Im Schlauchboot um Europa /

Stammabend 8. März 2023: Mit der Argofram rund Europa

Daniel Meili ist neugierig, abenteuerlustig und stets bemüht, mit Menschen in Kontakt zu treten. So hat er sich zum Ziel gesetzt, unter diesem Motto mit einem motorisierten Schlauchboot rund um Europa zu fahren. 2021 war er in Westeuropa unterwegs, im Sommer 2022 dann in Nordeuropa von Tallinn bis Tallinn:

Tallinn – Stockholm – Malmö – Skagen – Larvik – Bergen – Stad – Bodö – Lofoten – Hammerfest – Kirkenes – Murmansk – Archangelsk – Solovky – Belomorsk – Petrozavodsk – St. Petersburg – Haapasaari – Tallinn. (Das sind alles Anlandehäfen).

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Mit dem Weidling die Donau hinunter

Stammabend mit Gino Taglivini und Sabine Kilchher   2.11. 2022

Gino war schon immer ein Wasserfan: Mit 4 Jahren hatte er sein erstes Boot auf dem Hallwilersee; später fuhr er mit einem Faltboot die Rhone abwärts; jahrelang segelte und surfte er, ehe er den Entschluss zur Rückkehr zum einfachen Boot beschloss. Für 100 Fr. erstand er einen Occasionweidling, den er restaurierte und mit Wellenbrechern vorn und hinten versah. Sein Plan: Die Donau hinunter bis ins Schwarze Meer. Warum ein Weidling? Dieser hat mehrere Vorteile: Kaum Tiefgang / keine Anfälligkeit auf Defekte / keine Elektronik an Bord / erlaubt Kochen und Schlafen an Bord, wenn das Zelt nicht am Donauufer aufgestellt werden kann. Weiterlesen

Frühjahrsapéro 6. April 2022

Da aus Covidgründen der Neujahrsapéro abgesagt werden musste, lud die RG Basel ihre Mitglieder nun zum Frühjahrsapéro in das neu revidierte Schifffahrtsmuseum am Dreiländereck ein (Verkehrsdrehscheibe Schweiz). Mit von der Partie sind auch die beiden Rheinhäfenseelsorger Alex Wyss und Walter Schär.

Gastgeber Rolf Schlebach mit seinem Team hat das Museum völlig neu gestaltet, der Moderne angepasst mit vielen interaktiven Ausstellungsteilen. Ein besonderes Bijou ist der neue Schiffssimulator auf grosser Rundleinwand mit echtem Schiffsführerstand und alllen Weiterlesen

Zauberhafte Südsee

Wolfgang Clemens / Zauberhafte Südsee 21. Oktober 2020 // RG Basel  Stammabend

Wolfgang Clemens, genannt Gangerl, ist seit 1988 unterwegs als Weltumsegler, Aussteiger, Taucher, Deltasegler und Abenteurer. Gangerl hat das gemacht, wovon die Meisten von uns nur träumen. Zählt man seine Seemeilen zusammen, hat er die Erde mehrmals umrundet. Seine Leidenschaft: Naturvölker der Südsee, leben als „Robinson“ auf einer einsamen Insel, die Unterwasserwelt bestaunen. All seine angesteuerten Südseeinseln hat er noch vor den Kreuzfahrtschiffen erlebt, vor dem grossen Tourismus, der alles zerstört.

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Nochmals etwas Verrücktes tun / 2. Sept. 2020

Daniel Tellenbach erzählte uns von seiner Teilnahme an der Ostseeregatta vom südlichsten Punkt der Ostsee bei Wismar bis zum nördlichsten Punkt, der gelben Tonne bei Törehamn, wo Schweden und Finnland aneinander grenzen. Er wollte in seinem fortgeschrittenen Alter noch einmal etwas Verrücktes tun. Er charterte ein Boot und suchte eine Crew mit dem Ziel, an der genannten Regatta teilzunehmen.

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Besuch beim Fischerverein Münchenstein-Reinach

Vortrag von Herrman Koffel über „Leben in der Birs und in unseren Gewässern“.  19. August 2020.

Wir sind Gäste beim Fischerverein Reinach-Münchenstein in der Fischerhütte an der Birs, genauer –  beim Präsidenten dieses Vereins Hermann Koffel, einem unermüdlichen Idealisten. Ihm liegt sehr viel am Herzen, dass die bedrohten Fischarten in der Schweiz geschützt werden und mit Zuchtprogrammen ihre Erhaltung gesichert wird. Alle Fischarten der Schweiz sind bedroht! Nebst dem Mensch, der den Lebensraum einschränkt, sind es vor allem die Hochwasser im Dezember und Januar, die viele Laichplätze einfach wegschwemmen. Weiterlesen

Transat Jaques Vabre / Vortrag Simon Koster

Die Route der Transat: Le Havre (Frankreich) –  Salvador de Bahia (Brasilien); 4350 sm  / alle Boote mit  2 Seglern besetzt. Röstiteam erreicht 4. Rang!!

Simon segelt seit er 6 Jahre alt ist. Jetzt zählt er 32 Jahre. Angefangen hat er wie die meisten Segler mit dem Optimist. Es folgten 420er, 470er, Katamaran, Tornado. Er absolvierte die Yachtmasterausbildung in England und arbeitete auf Charterschiffen in England. Teils fuhr er mit Gästen über den Atlantik in die Karibik, nahm dort an Regatten teil und kam wieder zurück nach England. Er betont, auf diesen Törns sehr viel gelernt zu haben. Das Schwierigste an den Trips sei nicht das Seglerische gewesen sondern das richtige Handling der Gäste an Bord – bis zu 10 auf einmal. Dabei musste man jede Woche wieder neu anfangen mit neuen Gästen. Mit der Zeit wurde ihm das zu langweilig. Er wollte mehr.

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