Süsswassertag 2013

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Petrus top –Rasmus flop

Petrus meinte es gut mit uns und sorgte auch beim zweiten RG-Süsswassertag auf dem Neuenburgersee für bestes Badewetter. Rasmus hingegen, war wohl mit zu wenig Trinkopfern versorgt worden, denn er hielt sich bald vornehm zurück.

Am 10. August 2013 waren es sechs Yachten von RG Mitgliedern, die sich bei schönstem Wetter mitten auf dem Neuenburgersee trafen, um nach der Sternfahrt wiederum die Pointe du Grin anzusteuern.

Nachdem sich schliesslich alle Yachten zur bereits schon legendären Pontonformation gefunden hatten (Handy-Kontakt sei Dank, denn Mails können so oder so gelesen werden …), wurden die Skipper mit etwas Tranksame für ihr Mitmachen verdankt und schon bald war eifriges Chips-Knuspern und Pistazien-Knacken von allen Seiten zu hören.
Von Hauterive aus war Arnold Flückiger mit seiner MEA REQUIES unterwegs. René Lattmann mit seiner EMESIS II und Jacqueline Hug mit ihrer MUGG kamen von Chevroux aus und Michel Müller kam mit seiner ZEPHYROS von Cheyres, ebenso wie der Organisator mit seiner TRIPLE J.

Bald war es aber an der Zeit, den Grillplatz anzusteuern und da sich ausser auf der MEA REQUIES die Gemütlichkeit bereits schon ziemlich breit gemacht hatte, blieben die Yachten im Ponton und profitierten vom starken Dieselmotor der MEA REQUIES, die alle Schiffe sicher zum Ankerplatz brachte. Was mögen wohl die anderen Seglerinnen und Segler gedacht haben, als da plötzlich ein Sechsrümpfer angeschwommen kam?

Nach Ankermanöver und Dinghi-Transfer konnten wir einen der raren Grillplätze besetzen und dank mitgebrachtem Holz ein passables Feuer entfachen, auf welchem bald leckere Sachen brutzelten.

Und so fanden Fleisch und Würste, Brot und feine Salate ihren Weg auf die Teller und – ja, gemütlich sass es sich ums Feuer!

Bald fanden sich Gruppen und Grüppchen zu den verschiedensten Gesprächen und zu verschiedenstem Gedankenaustausch zusammen. Am meisten Kopfzerbrechen bereitete wohl die Frage: „Wie kann eine vor Anker liegende Yacht vorwärts gegen den Wind Fahrt machen?“ Aber Perspektiven täuschen manchmal und auch der beste Anker ist vielleicht nicht immer für mehrere Yachten gut. Ein kurzer Einsatz, und die Perspektive stimmte wieder.

Nach Einbruch der Dämmerung war es für die meisten Zeit, die Rückfahrt in den Heimathafen anzutreten und so kamen einige der teilnehmenden Yachten zu einer herrlichen Nachtfahrt, während dem zwei Kinder zu ihrer ersten Nacht vor Anker und einem unvergesslichen Nachtbadespass mit dem Vater kamen.